Ist Sperma ein Fruchtbar­keits­booster?

Mythencheck

Ist Sperma ein Fruchtbar­keits­booster?

„Das weiße Gold“. Kann Sperma mehr als angenommen?

 

Männliches Sperma besteht zum Großteil aus Wasser. Unterschiedliche Hormone und Proteine sind lediglich in Spuren enthalten, nicht in großen Mengen, wie viele irrtümlicherweise annehmen. Vielleicht rührt der Mythos die Konsumation von Sperma würde zu einer Fruchtbarkeitssteigerung der Frau führen von  eben dieser Fehlvorstellung. Die kleinen Mengen an Eiweiß und Steroidhormonen reichen nicht aus, um sich in irgendeiner Form auf die Fertilität einer Frau auszuwirken.

 

Seit Jahrhunderten werden Sperma besondere Kräfte und Eigenschaften zugesprochen. Es soll zum Beispiel Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, und Gliederschmerzen mindern sowie das Immunsystem kräftigen. Männliches Ejakulat findet mancherorts auch Gefallen als Gesichtsmaske. Wissenschaftliche Beweise stehen noch aus. Medizinische Fachkräfte schließen nichts aus, aber die kleine Menge an Ejakulat die eingenommen wird und die Tatsache, dass es als „Saft des Lebens“ bezeichnet wird, deuten jedoch darauf hin, dass es sich wahrscheinlich wenn überhaupt,  bei den meisten berichteten Fällen um vereinzelte Placeboeffekte handelt.

Menü schließen