Führt eine starke Periode zu erhöhter Fruchtbarkeit?

Mythencheck

Führt eine starke Periode zu erhöhter Fruchtbarkeit?

Furchtbare oder fruchtbare Periode? Wohl oder übel, beides. Für manche ist sie eine Qual, für andere ein nötiges Übel, wieder andere haben den Jackpot geknackt und reiten eine schwache und kurze Welle.

 

Wie auch immer wir unsere Periode erleben, sie gehört zum Leben der meisten Frauen einfach dazu und ist auch absolut notwendig für die weibliche Fruchtbarkeit. Ist es nämlich im Zyklus zu keiner Einnistung gekommen, löst sich die Gebärmutterschleimhaut und blutet über die Scheide ab. Nach der Periode baut sich eine neue Gebärmutterschleimhaut auf, um für eine mögliche Schwangerschaft die besten Bedingungen für eine Einnistung zu gewährleisten. In diesem Sinne, könnte man die Periode als ein Mittel zur Fruchtbarkeit sehen. Wie dem auch sein, die Annahme stärkere Perioden würden zu einer höheren Fruchtbarkeit führen ist nicht richtig. Dieses Trostpflaster muss bedauerlicherweise runtergerissen werden.

 

Denn eine starke Blutung bedeutet nicht, dass sich mehr Gebärmutterschleimhaut abgelöst hat und auch bei schwachen Perioden heißt es nicht zwingend, dass nicht alles raus gekommen ist, das raus musste. Alles zwischen drei bis sieben Tagen ist im Normalbereich für Monatsblutungen. Sollte sich plötzlich gravierend etwas an der Dauer oder Stärke der Periode ändern, ist eine gynäkologische Beratung ratsam.

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